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ADHS bei Frauen, Hormone/Zyklus

147 Fundstellen in den Podcasts · 5 davon hier als Beleg

Mehrere Podcast-Gäste betonen, dass ADHS bei Frauen oft später erkannt wird und sich durch hormonelle Schwankungen, etwa im Zyklus, der Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause, deutlich beeinflusst zeigt. Frauen mit ADHS erleben häufig zusätzliche Belastungen wie Depressionen, Angststörungen und prämenstruelle Symptome, die eine geschlechtersensible Betrachtung und gegebenenfalls Anpassung der Medikation erfordern. Der sinkende Östrogenspiegel in der Menopause kann zu einem Leistungsknick führen, der ADHS-Symptome verstärkt oder erst sichtbar macht. Zudem sind Frauen oft in Mehrfachrollen mit hoher Verantwortung, was die Herausforderungen durch ADHS verstärkt. Insgesamt wird betont, dass das Thema ADHS bei Frauen und hormonelle Einflüsse bislang noch unzureichend beachtet werden und mehr Sensibilisierung notwendig ist.

Fundstellen zum Nachhören

  • Zimmermann
    Zimmermann: Wir die Frauen, genau. Es gibt knapp 1 Million mehr Frauen in Deutschland. Natürlich sind das eher die Frauen mit 60 plus. ADHS ist aber ja eine Störung, die in jüngeren Jahren, vor allem bei den Jungs und Männern diagnostiziert…
    Ab 2:41 hören
  • Astrid Neuy-Lobkowicz
    Astrid Neuy-Lobkowicz: Auf jeden Fall bei den Frauen im Blick haben, dass hormonelle Veränderungen große Ausschläge machen können. Ja, also PMS, merken sie sich das, fast die Hälfte hat PMS-Symptome, postpartale Depression dreimal häufiger,…
    Ab 13:29 hören
  • Matthias Rudolph
    Gerade wenn der Östrogenspiegel sinkt, also bei Frauen, dann auch unbedingt die Gynäkologin, den Gynäkologen hinzuziehen, vielleicht die Hormontherapie als Add-on noch machen, die dann die ADS-Therapie unterstützt. Also da muss man dann im…
    Ab 17:00 hören
  • Matthias Rudolph
    Also auch da sollte man auf jeden Fall sehr gut und sehr genau hinschauen. Und , so ein Thema bei mir ist ja das ADHS bei Frauen und Und es gibt eben auch einen sehr engen Zusammenhang, gerade zum Beispiel zwischen dem Östrogen und der Dopa…
    Ab 7:17 hören
  • Andrea Boreatti
    Andrea Boreatti: Ja, generell lohnt es sich hinzugucken auf größere oder kleinere Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Medizin. Das ist ja jetzt noch nicht ganz so alt und noch nicht ganz so gut etabliert, aber tatsächlich waren…
    Ab 1:46 hören