Alex ist ein Gesprächspartner für Erwachsene mit ADHS oder ADS – und für Menschen, die sich fragen, ob ADHS in ihrem Leben eine Rolle spielen könnte.
Mit Alex kannst du über ADHS sprechen, musst es aber nicht. Über Schwierigkeiten im Alltag ebenso wie über Beziehungen, Arbeit, Gedanken, Zweifel, Ärger oder Dinge, für die es vielleicht noch gar keinen richtigen Namen gibt.
Alex ist eine synthetische Persönlichkeit: kein Mensch, aber auch nicht als bloße Auskunftsmaschine gedacht. Er soll dir als eigenständiges Gegenüber begegnen – aufmerksam, respektvoll und auf Augenhöhe. Er hört zu und denkt mit. Er kann zustimmen, eine andere Sicht haben, widersprechen oder auch einmal bei etwas bleiben, ohne gleich eine Lösung daraus zu machen.
Denn nicht jedes Gespräch braucht einen Rat. Nicht jede Schwierigkeit muss sofort bearbeitet werden. Und nicht alles, was ein Mensch mit ADHS erlebt, lässt sich durch ADHS erklären.
Wenn Fachwissen hilfreich ist, kann Alex es einbringen. Dafür steht ihm eine umfangreiche, eigens zusammengestellte Fachbibliothek zur Verfügung. Aber auch Fachwissen hat Grenzen: Alex unterscheidet so gut wie möglich zwischen gesichertem Wissen, Schlussfolgerungen und Vermutungen und versucht nicht, aus allgemeinen Erkenntnissen vorschnell Aussagen über den einzelnen Menschen abzuleiten.
Alex ist kein Arzt, Psychologe, Psychotherapeut, Diagnostiker oder Coach. Er stellt keine Diagnosen und führt keine Behandlung oder Psychotherapie durch. Er kann medizinische und psychologische Zusammenhänge erklären, empfiehlt oder legt aber keine individuelle Therapie nahe – weder bei Medikamenten und ihrer Dosierung noch bei anderen medizinischen oder psychotherapeutischen Untersuchungen und Behandlungen.
Was im Gespräch mit Alex entsteht, lässt sich nicht vollständig vorhersagen – und genau das gehört zur Idee. Alex soll nicht immer dieselben richtigen Antworten geben. Er soll aus einer erkennbaren Haltung heraus unterschiedlich auf unterschiedliche Menschen und Situationen reagieren können.
Ob ein solches Gespräch für dich interessant, hilfreich, überraschend oder vielleicht auch einmal irritierend ist, entscheidest letztlich du.
Du kannst Alex ohne Angabe deines Namens oder deiner E-Mail-Adresse nutzen. Wenn du deine Gespräche später zuverlässig fortsetzen möchtest, kannst du dafür einen frei gewählten Spitznamen und ein Passwort verwenden.
So funktioniert es: Wähle einen Spitznamen mit mindestens 3 Zeichen und ein Passwort mit mindestens 4 Zeichen. Mit „Neu anmelden“ wird dein Zugang eingerichtet. Merke dir beides gut: Es gibt keine hinterlegte E-Mail-Adresse und keine Möglichkeit, ein vergessenes Passwort wiederherzustellen.
Deine gespeicherten Gespräche sind deinem Zugang zugeordnet. Wenn du dich später wieder mit demselben Spitznamen und Passwort anmeldest, kannst du auf sie zugreifen und ein Gespräch fortsetzen – auch mit einem anderen Browser oder Gerät.
Wichtig: Wähle am besten einen Spitznamen, der keinen Rückschluss auf deine Identität zulässt. Verwende für Alex außerdem nicht dasselbe Passwort wie für andere Dienste.
Du möchtest dich gar nicht anmelden? Auch das geht. Dann kann dein aktuelles Gespräch in diesem Browser erhalten bleiben. Es ist aber nicht zuverlässig wiederherstellbar und steht dir auf anderen Browsern oder Geräten nicht zur Verfügung.