Praxis-Tipps zur ADHS-Diagnose für Behandelnde und Betroffene

In dieser Folge dreht sich alles um die ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter – eine Herausforderung, die viele Behandelnde vor Vorurteile und Unsicherheiten stellt. Du erfährst, wie die Diagnosestellung rationell, wirtschaftlich und zugleich gründlich gestaltet werden kann, ohne dass es immer einer Spezialambulanz bedarf. Dabei zeigen die Experten, wie wichtig die Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen ist und warum neben standardisierten Testverfahren vor allem das Gespräch mit Patient:innen und deren Umfeld unverzichtbar bleibt.

Die Folge richtet sich sowohl an Fachpersonen, die ADHS diagnostizieren wollen, als auch an Betroffene und Angehörige, die verstehen möchten, wie eine fundierte Diagnose entsteht. Du erhältst wertvolle Hinweise, wie du als Fachperson den diagnostischen Prozess effizient und sicher gestalten kannst – und was Betroffene beachten sollten, wenn sie eine Diagnostik anstreben.

In dieser Folge geht es um:

  • Rationale und wirtschaftliche Diagnostikmethoden im Erwachsenenalter
  • Wichtigkeit der Differentialdiagnose und Erfassung von Komorbiditäten
  • Nutzung von Fragebögen, Fremdanamnese und Schulzeugnissen zur Diagnoseabsicherung
  • Keine Pflicht für spezielle Tests, aber deren unterstützende Funktion
  • Häufige Fehleinschätzungen und Bedeutung der klinischen Einschätzung durch Fachpersonen

Gäste: Matthias Rudolph, Daniel Alvarez-Fischer

• Weitere Informationen zum Thema ADHS findest Du unter www.gemeinsam-adhs-begegnen.de oder www.adhs-ratgeber.com.
• Hast du – nicht-medizinische – Fragen zum Thema ADHS, kann Dir unser Chatbot Alex vielleicht Antworten geben: https://www.expertenrat-adhs.de/alex

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