Stress bei ADHS – mehr als nur ein bisschen Chaos im Kopf (Gastbeitrag)
Stress ist für Menschen mit ADHS eine besondere Herausforderung. Nicht nur, weil die Symptome wie Unruhe, Ablenkbarkeit und Überforderung selbst stressig sind, sondern auch weil das Stresshormon-System bei ihnen anders funktioniert. In dieser Folge erfährst du, warum das Stressmanagement bei ADHS oft schwerfällt und welche Folgen das haben kann – von erhöhter Belastung bis zu Komorbiditäten wie Depression.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Menke beleuchten wir, wie die Stressregulation bei ADHS beeinträchtigt ist, warum simple Ratschläge wie „Entspann dich!“ nicht helfen und welche bewährten Strategien und Therapien wirklich Entlastung bringen können. Dabei geht es nicht nur um die medizinische Seite, sondern auch um praktische Tipps für den Alltag und den Umgang mit Stress im sozialen Umfeld.
In dieser Folge geht es um:
- Warum Menschen mit ADHS besonders stressanfällig sind und wie ihr Stresshormon-System (Cortisol) gestört sein kann
- Welche Risiken bestehen durch schlechten Umgang mit Stress, insbesondere für Depressionen und Suchterkrankungen
- Bewährte Methoden zur Stressbewältigung: von Entspannungstechniken über kreative Ansätze bis zur medikamentösen Unterstützung
- Die Bedeutung von Psychoedukation, Selbstorganisation und positiven Aktivitäten wie Lego-Bauen zur Förderung der Selbstwirksamkeit
- Wertvolle Hinweise für Angehörige und Tipps zur Auswahl eines qualifizierten ADHS-Coachings
Gast: Prof. Dr. Andreas Menke
• Weitere Informationen zum Thema ADHS findest Du unter www.gemeinsam-adhs-begegnen.de oder www.adhs-ratgeber.com.
• Hast du – nicht-medizinische – Fragen zum Thema ADHS, kann Dir unser Chatbot Alex vielleicht Antworten geben: https://www.expertenrat-adhs.de/alex
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