ADHS und Depression: Diagnose und Therapieansätze

In dieser Folge tauchen wir tief in die komplexe Beziehung zwischen ADHS und Depression ein. Du erfährst, warum es oft schwierig ist, beide Erkrankungen klar voneinander abzugrenzen, weil viele Symptome sich überschneiden. Gemeinsam mit Dr. Daniel Alvarez-Fischer sprechen wir über diagnostische Herausforderungen und wie wichtig eine genaue Anamnese ist, um die richtige Therapie zu finden.

Wir beleuchten außerdem, welche Rolle negative Denkstrategien bei der Entstehung von Depressionen spielen und wie ADHS die Schwere und den Verlauf von Depressionen beeinflussen kann. Dabei erfährst du, dass es keine einfachen genetischen Erklärungen gibt, sondern multifaktorielle Ursachen und individuell erlernte Bewältigungsstrategien entscheidend sind.

In dieser Folge geht es um:

  • Warum ADHS und Depression häufig gemeinsam auftreten und sich in Symptomen überschneiden
  • Die Bedeutung der sorgfältigen Diagnostik – vor allem die Rückverfolgbarkeit der Symptome bis ins Kindesalter
  • Wie maladaptive Denkstrategien wie Grübeln die Entwicklung einer Depression bei ADHS begünstigen können
  • Unterschiede in den Verläufen und Schweregraden von unipolaren und bipolaren Depressionen bei ADHS
  • Warum eine klare Diagnose trotz fehlender Messinstrumente möglich ist und wie Hyperaktivität Hinweise liefern kann

Gast: Daniel Alvarez-Fischer

• Weitere Informationen zum Thema ADHS findest Du unter www.gemeinsam-adhs-begegnen.de oder www.adhs-ratgeber.com.
• Hast du – nicht-medizinische – Fragen zum Thema ADHS, kann Dir unser Chatbot Alex vielleicht Antworten geben: https://www.expertenrat-adhs.de/alex

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