Psychotherapie bei ADHS – ein wichtiger Baustein im multimodalem therapeutischen Gesamtkonzept
In dieser Folge beleuchten wir, warum Psychotherapie bei ADHS trotz der neurobiologischen Grundlage der Störung eine wichtige Rolle spielt. Du erfährst, wie Psychotherapie als ergänzende Säule neben Medikation und Psychoedukation wirken kann – vor allem auf langfristige Verbesserungen und Alltagsfähigkeiten. Außerdem sprechen wir über praktische Empfehlungen, welche Therapieformen bei unterschiedlichen Zielsetzungen hilfreich sind und wie die Zusammenarbeit zwischen Fachärzt:innen und Therapeut:innen aussehen kann.
Dr. Daniel Alvarez-Fischer erklärt, warum Gruppentherapien bei ADHS oft besonders effektiv sind und wie man die passende Therapieform für sich findet. Zudem diskutieren wir kontroverse Themen wie Neurofeedback und zeigen, wie du realistisch mit verschiedenen Angeboten umgehen kannst.
In dieser Folge geht es um:
- Psychotherapie ergänzt medikamentöse Behandlung und Psychoedukation bei ADHS sinnvoll
- Verhaltenstherapeutische Methoden wie Achtsamkeitstraining und DBT bieten spezifische Vorteile
- Gruppentherapien fördern den Austausch und wirken oft motivierend für Betroffene
- Fachärzt:innen spielen eine Schlüsselrolle bei der Auswahl und Organisation von Psychotherapie
- Neurofeedback wird von Patient:innen geschätzt, aber die Studienlage ist unklar
Gast: Daniel Alvarez-Fischer
• Weitere Informationen zum Thema ADHS findest Du unter www.gemeinsam-adhs-begegnen.de oder www.adhs-ratgeber.com.
• Hast du – nicht-medizinische – Fragen zum Thema ADHS, kann Dir unser Chatbot Alex vielleicht Antworten geben: https://www.expertenrat-adhs.de/alex
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