Einordnung und Klärung der Begriffe (Gastbeitrag)
In dieser Folge dreht sich alles um die Begriffe Bullying und Mobbing. Du erfährst, wie sich diese beiden Begriffe unterscheiden, welche Kriterien Bullying ausmachen und warum es so wichtig ist, diese klar zu definieren – gerade auch im Umgang mit Betroffenen. Gemeinsam mit Kinder- und Jugendpsychiater Klaus Werner Heuschen beleuchten wir die komplexen Zusammenhänge und warum Bullying immer eine Täter-Opfer-Dynamik mit einem Machtungleichgewicht beinhaltet.
Außerdem sprechen wir über die Bedeutung der Anamnese bei Bullying, die Rolle von psychischen Störungen wie ADHS bei Betroffenen und Tätern, und wie wichtig die soziale Umgebung, zum Beispiel die Klassengemeinschaft, für das Entstehen und die Prävention von Bullying ist. Ein spannender Einstieg in ein vielschichtiges Thema, das alle betrifft, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
In dieser Folge geht es um:
- Definition und Abgrenzung von Bullying und Mobbing im schulischen und sozialen Kontext
- Kriterien von Bullying: absichtliche Handlungen, Machtungleichgewicht, Häufigkeit, Dauer und Intensität
- Bedeutung der Anamnese für Diagnose, Behandlung und rechtliche Aspekte
- Prädisponierende Faktoren bei Opfern und Tätern, insbesondere bei Kindern mit ADHS und anderen Besonderheiten
- Einfluss der Klassengemeinschaft auf Bullying-Prozesse und Bedeutung der Gruppendynamik
Gast: Klaus Werner Heuschen
Weiterführende Links:
• Weitere Informationen zum Thema ADHS findest Du unter www.gemeinsam-adhs-begegnen.de oder www.adhs-ratgeber.com.
• Hast du – nicht-medizinische – Fragen zum Thema ADHS, kann Dir unser Chatbot Alex vielleicht Antworten geben: https://www.expertenrat-adhs.de/alex
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