Medikamentöse Therapie bei Kindern
Die medikamentöse Therapie bei Kindern mit ADHS wird häufig in Kombination mit anderen Maßnahmen wie Ergotherapie oder Verhaltenstherapie eingesetzt, um Strategien im Umgang mit Impulsivität und Emotionalität zu erlernen. Medikamente wirken, indem sie die Konzentration fördern und Ablenkungen reduzieren, unterstützen jedoch nur, wenn das Kind einen eigenen Willen und ein Ziel hat. Die Wirkung der Medikamente ist stark kontextabhängig und sie ersetzen keine erlernten Fähigkeiten. Bei der medikamentösen Behandlung von Schlafstörungen, etwa mit Melatonin, sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten, und die Präparate sind ab einem bestimmten Alter (ab 6 Jahren) zugelassen. Zudem wird betont, dass die medikamentöse Behandlung emotional belastet sein kann und eine sorgfältige Begleitung und Aufklärung wichtig ist.
Fundstellen zum Nachhören
- Thilo Palloks
Thilo Palloks: Neben der Psycho-Edukation und der allgemeinen Begleitung in diesem Prozess, die Medikation, in Kombination zum Beispiel bei jüngeren Kindern mit Ergotherapie oder bei jüngeren und älteren Kindern auch mit Verhaltenstherapie,…
Ab 15:32 hören - Jürgen Fleischmann
Und jetzt greifen die Medikamente ein, bremsen den Rücktransport der Botenstoffe und das, was ich angefangen habe zu tun, kann ich ohne Ablenkung zu Ende bringen. Ich sag den Kindern, wenn du angefangen hast Quatsch zu machen, dann kannst d…
Ab 8:23 hören - Jürgen Fleischmann
Jürgen Fleischmann: Jetzt habe ich eben schon gesagt, "Pills don't give skills". Das heißt, es bringt überhaupt nichts. Das ist ja die Crux, dass heute noch viele Ärzte meinen, dieses Kind hat Probleme. Ich gebe dem jetzt einfach mal Methyl…
Ab 10:12 hören - Dirk Heinicke
Also was man ganz beruhigend sagen kann: Mit den gängigen Medikamenten, die wir wegen den Aufmerksamkeitsstörungen den Kindern eventuell geben müssen, gibt es keine Wechselwirkungen, die die Wirkung des einen oder des anderen Medikamentes b…
Ab 17:20 hören - ?
?: Sensibel beobachten, und sie haben es ja auch schon am Anfang gesagt, das Schlafverhalten ist ja sehr dynamisch, gerade in der Entwicklung. Eine Frage habe ich noch gar nicht gestellt, fällt mir gerade auf: Ab wann, ab welchem Alter darf…
Ab 21:19 hören
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